Wellness besteht aus vielen Komponenten — und das Essen ist ohne Frage eine der wichtigsten. Es macht den Aufenthalt im Wellnesshotel erst zum Genuss. Wir haben uns umgesehen und berichten hier über den Stand der Dinge beim Thema „Wellness und Kulinaristik" in Bayerns Wellnesshotels.

Das Ergebnis unserer Recherche vorweg: Bayerns Wellnesshotels bieten eine exzellente Mischung aus bodenständigen Brotzeiten und internationaler Spitzenküche. Das war nicht immer so. In den letzten Jahren ist der Anspruch der Gäste deutlich gestiegen — sie sind weltgewandt und kennen das Niveau der internationalen Hotellerie. Erwartet wird heute nicht mehr nur ein Programm aus Massagen, Beauty-Behandlungen und Aktivitäten, sondern ein rundum stimmiges Verwöhnprogramm, das selbstverständlich auch auf individuelle Wünsche und Unverträglichkeiten eingeht.
Wie wichtig ist Ihnen das Essen im Wellnessurlaub?
Glaubt man unserer kleinen Umfrage, könnten sich die Hotels die neueste Pool-Landschaft fast sparen — Hauptsache, das Essen schmeckt. Das ist zugespitzt, trifft aber einen wahren Kern: Kaum etwas ruiniert den Urlaub so zuverlässig wie schlechtes Essen. Was gutes Essen ist, steht freilich auf einem anderen Blatt, denn die Geschmäcker sind verschieden — eine echte Herausforderung für die Hoteliers.
Der Unterschied zwischen gutem Essen und Kulinaristik

Wie gelingt der Spagat? Auf der einen Seite sollen die Lebensmittel aus der Region stammen, nachhaltig erzeugt und am besten nach traditionellen Rezepten zubereitet sein — andererseits ist der Gast probierfreudig und möchte am Tisch auch die Köstlichkeiten ferner Länder entdecken. Beides unter einem Dach zu vereinen, ist nicht leicht.
Der Begriff „Kulinaristik" selbst stammt von der Deutschen Akademie für Kulinaristik, die im Jahr 2000 unter anderem von den Köchen Eckart Witzigmann und Vincent Klink mitgegründet wurde. Er leitet sich vom lateinischen *culina* (Küche) ab und meint die Kochkunst in ihrer ganzen Bandbreite: Es geht eben nicht nur ums Sattwerden, sondern um echten Genuss und alles, was dazugehört — von der Herkunft der Zutaten bis zur Kultur des Essens.
Feinschmecker sind im Wellnesshotel am richtigen Ort
In Bayern ist die Auswahl kulinarisch überzeugender Wellnesshotels groß. Ausgewiesen empfehlenswert ist etwa „Oswalds Gourmetstube" im Landromantik Wellnesshotel Oswald, ausgezeichnet mit einem MICHELIN-Stern:
„Das elegante kleine Stübchen ist ein echter kulinarischer Hotspot im Bayerischen Wald. Aus erstklassigen Produkten entstehen hier feine klassische Speisen. Und lassen Sie sich vom kompetenten Service den passenden Wein zum Menü empfehlen." (Die Inspektoren des Guide MICHELIN)
Im Hotel Mooshof wiederum wählt man gleich aus vier verschiedenen Restaurant-Bereichen, die alle ihren eigenen Charme haben und neben den Gaumenfreuden einen herrlichen Blick auf den Bayerischen Wald erlauben. Liebe zum Detail und eine ausgesuchte Weinkarte mit alten und jungen Raritäten finden sich auch im Hotel St. Florian.
Wellness und Kulinarik zu verbinden gehört heute zum guten Ton. Wir wünschen viel Freude beim Probieren der Köstlichkeiten — und viel Entspannung. Lassen Sie es sich schmecken!
