Märchenhotel Bellevue

Vier-Sterne-Superior-Familienhotel der Familie Vogel im autofreien Braunwald — 1.300 Meter über dem Glarnerland, erreichbar nur mit der Standseilbahn. 1907 als Grandhôtel erbaut, seit 1977 mit der eigenen „Märchenonkel"-Tradition: jeden Abend um 18 Uhr ein neues Märchen für die Kinder, parallel ein „Weinmärchen" für die Erwachsenen. Eines der seltenen Häuser, in denen Familienurlaub und ernsthafte Wellness gleichberechtigt nebeneinander stehen — getrennt nach Etage.

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Märchenhotel Bellevue: Grüße aus der Rezeption

Das Märchenhotel Bellevue steht 1.300 Meter über dem Alltag, im autofreien Braunwald, am sonnigen Südhang des Glarnerlandes. Wer das Hotel erreicht, kommt mit der Standseilbahn — Autos kennt das Dorf nicht, das Gepäck reist mit dem Elektromobil. Drei Generationen der Familie Vogel führen das Haus, das 1907 vom legendären Hotelpionier Josef Durrer als Grandhôtel erbaut wurde (er baute auch das Bürgenstock-Hotel und das Hotel Semiramis in Kairo). Heute ist das Märchenhotel eines der profiliertesten Familienhotels der Schweiz und Mitglied der „Swiss Family Hotels" — mit kinderfreiem Dach-Spa für die Erwachsenen, einem ausgewachsenen Erlebnisbad für die Kleinen und einer eigenen, seit 1977 ungebrochenen Tradition: jeden Abend wird ein Märchen erzählt.

Erlebnisbad — Tarzan-Parcours, Wasserrutsche, Infinity-Pool

Im Erlebnisbad des Märchenhotels kommt die ganze Familie auf ihre Rechnung: Im 32 Grad warmen Baby- und Kinderbecken planschen die Kleinsten, lassen sich vom Wasserfall berieseln oder staunen über den Springbrunnen. Größere Kinder gleiten die 20 Meter lange Wasserrutschbahn hinunter oder turnen am Tarzan-Kletterparcours, der mitten im Hallenbad an der Decke hängt. Eltern entspannen parallel zwischen den Massagedüsen des Infinity-Aussenpools mit Blick über die Glarner Alpen — oder gehen eine Etage höher.

Wellness On The Top — kinderfreies Dach-Spa im Glaspavillon

Auf dem Dach des Hotels, geschützt von einem Glaspavillon, liegt das „Wellness On The Top" — eine bewusst kinderfreie Zone für Eltern und Paare. Die Saunenlandschaft trägt eine finnische Sauna, eine neue Bio-Sauna, ein Aroma-Dampfbad und eine Erlebnisdusche; der Ruheraum wirbt mit „der zweitbesten Aussicht der Schweiz". Massagen werden direkt im Wellness-Bereich gebucht: Ganzkörper, Teilmassage, Kopf-Nacken, Rücken und Fussreflexzonen — 50 Min. CHF 115, 25 Min. CHF 65 (Kinder ab 7 Jahren CHF 45 für 25 Min.). Daneben ein Fitnessraum mit Ergometer, Laufband, Cross-Trainer, Funktionaltrainer, Rückenstrecker und Hantelbank.

Märliland, Kinderbetreuung und Märchenonkel

Das Hotel ist eines von acht Mitgliedern der „Swiss Family Hotels" und seit Jahrzehnten auf reisende Familien spezialisiert. Im hauseigenen „Märliland" — entwickelt mit Europa-Park Rust — gibt es einen riesigen Märlibaum, eine Hühnervilla, ein Hasenschloss und einen Aquarium-Lift. Kostenlose Kinderbetreuung läuft täglich durchgehend von 9:00 bis 21:00 Uhr; um 18:00 Uhr erzählt der Märchenonkel oder die Märchenfee das tägliche Märchen, um 18:20 Uhr beginnt der „Kinderznacht" im „Saal für Könige" — laut Hotel der „zweitcoolste Kinderspeisesaal der Schweiz". Babysitting ist auf Voranmeldung (24h vorher) für CHF 30/h möglich.

Kulinarik — 5-Gang-Menü, Egg-xpress und eigener Hühnerstall

Küchenchef Dominik Hergenhan und sein Team servieren jeden Abend ein fünfgängiges Menü im Panorama-Speisesaal — drei Hauptgänge zur Wahl, abwechslungsweise mit Salat- und Antipastibuffet. Die Küche mischt klassisch französische, schweizerische und italienische Akzente. Während die Kinder ab 18:20 Uhr im „Saal für Könige" essen, erleben die Erwachsenen ab 18 Uhr ein „Weinmärchen" — die Erwachsenen-Variante der Märchenstunde. Tagsüber öffnet das Restaurant Clariden bis 17:00 Uhr. Eine Kuriosität fürs Frühstück: die „Eiergondelbahn Egg-xpress" — die erste Eiergondelbahn der Welt, die das Frühstücksei direkt zum Tisch fährt; das Ei selbst dürfen die Gäste sich vorher im hauseigenen Hühnerstall aussuchen.

Zimmer & Suiten — Standard, Exklusiv, Paradies

Drei Zimmerkategorien tragen das Haus: Standard, Exklusiv und Paradies. Spitze der Linie ist die doppelstöckige Paradies-Suite „1001 Nacht" — mit eigener Spielebene für die Kinder und einem 180 × 200 cm Doppelbett für die Erwachsenen, also einem Schlaf-Setup, das auf zwei Ebenen Ruhe ermöglicht. Die Ausstattung ist durchgehend hochwertig, der Stilakzent: „märchenhaft" statt nüchtern.

Braunwald — autofreies Dorf auf 1.300 Metern

Braunwald ist autofrei und nur per Standseilbahn erreichbar — die Braunwaldbahn wurde 1907 zusammen mit dem Grandhôtel eröffnet, in einer der Pioniertaten der Schweizer Hotellerie. Auf 1.300 Metern Höhe öffnet sich eine Sonnenterrasse mit Blick über die Glarner Alpen; im Glarnerland entstand 1893 der erste Schweizer Ski-Club, 1902 das erste Alpenskirennen. Im Winter Skigebiet, im Sommer Wanderdestination mit Lamatouren, ausgeschilderten Routen und im Hotel selbst seit 1936 ein klassischer Konzertsaal — die Schweizer Musikfestwochen finden seither hier statt.

© Hotel-Bilder: Märchenhotel Bellevue

Gut zu wissen

Anreise — autofrei mit der Standseilbahn

Braunwald ist autofrei. Anreise per Bahn bis Linthal, dann mit der Standseilbahn 1.300 Meter hinauf nach Braunwald — das Gepäck wird mit dem Elektromobil zum Hotel transportiert. Für Hotelgäste ist die Standseilbahn-Fahrt kostenlos im Aufenthalt enthalten.

Märchenhotel Bellevue

Dorfstrasse 24

8784 Braunwald

Glarus, Schweiz

Häufige Fragen zum Hotel

Geschichte — vom Grandhôtel zum Märchenhotel

1907 erbaute der weltberühmte Hotelpionier Josef Durrer im Glarnerland gleichzeitig die Braunwaldbahn und das Grandhôtel; das Haus hatte vom ersten Tag an einen eigenen Tennisplatz und einen Lift. Durrer baute auch die erste elektrische Standseilbahn am Bürgenstock, das Hotel Palace Luzern und das legendäre Hotel Semiramis in Kairo.

Nach dem Ersten Weltkrieg blieben die osteuropäischen Gäste aus, und das Haus wurde zunächst „Hotel Braunwald" mit englischer Kundschaft. 1945 erfolgte die Umtaufe in „Hôtel Bellevue". 1972 stand das Haus erneut vor dem Aus — bis Fridolin Vogel einstieg, der Großvater des heutigen „Märchenonkels". 1977 entstand zufällig die Tradition, die dem Haus seinen Namen geben sollte: Hotelier Martin Vogel beruhigte ein schreiendes Kind im Speisesaal mit dem Versprechen, ihm ein Märchen zu erzählen — und tut das seither täglich.

Kinderbetreuung — 12 Stunden täglich, kostenlos

Tägliche Kinderbetreuung von 9:00 bis 21:00 Uhr im Märliland, kostenfrei und durchgehend offen — auch für Kleinkinder, sofern sie sich von den Eltern trennen können. Sollte das Wetter länger nicht mitspielen, gibt es zusätzliche Schlechtwetter-Programme.

Babysitting ist auf Voranmeldung (24 Stunden vorher) verfügbar: CHF 30 pro Stunde für ein Kind, CHF 40 pro Stunde für zwei Kinder. Viele Utensilien für Babys und Kleinkinder stellt das Hotel kostenfrei zur Verfügung — Reisegepäck lässt sich entsprechend reduzieren.

Wie funktioniert ernsthafte Wellness in einem Familienhotel?

Durch konsequente Trennung nach Etage: Auf dem Dach liegt das kinderfreie „Wellness On The Top" — der Rückzugsort für die Erwachsenen, mit eigenem Massage-Menü. Die Kinder haben derweil ihr eigenes Reich, das Erlebnisbad mit Tarzan-Parcours und Infinity-Aussenpool, dazu täglich zwölf Stunden kostenfreie Betreuung im Märliland.

So bekommt jeder seinen Urlaub — gleichzeitig, im selben Haus, ohne dass eine Seite zurückstecken muss.

Was hat es mit dem Märchenonkel auf sich?

1977 beruhigte Hotelier Martin Vogel ein schreiendes Kind im Speisesaal mit dem Versprechen, ihm ein Märchen zu erzählen — und tut das seither täglich. Jeden Abend um 18 Uhr gibt es ein neues Märchen für die Kinder; parallel läuft für die Erwachsenen das „Weinmärchen": ein Glas, eine Geschichte, eine halbe Stunde Ruhe vor dem Abendessen.

Preise — Hinweise zur Währung

Sämtliche Preise im Märchenhotel werden in Schweizer Franken (CHF) ausgewiesen. Tagessätze beim Massage-Menü „Wellness On The Top": 50 Min. Behandlung CHF 115, 25 Min. CHF 65, Kindermassage (ab 7 Jahren) CHF 45 für 25 Min.