Wellnesshotel Graubünden

Graubünden trägt die ganze Bandbreite alpiner Wellness: Peter Zumthors Therme Vals, das Mineralheilbad Bogn Engiadina in Scuol, die Quellen von St. Moritz und das Höhenklima von Davos — getragen vom berühmten Licht des Engadins.

Urlaub & Wellness in Graubünden

Drei Sprachen, hundertfünfzig Täler, mehr als sechshundert Bergseen: Graubünden ist der grösste und vielfältigste Kanton der Schweiz — und er trägt die ganze Bandbreite der alpinen Wellness, vom römischen Mineralbad bis zum Architektur-Tempel aus Stein. In Vals liess Peter Zumthor mit der Therme Vals eines der berühmtesten Bauwerke der modernen Bäderkultur in den Hang wachsen; in Scuol speisen über zwanzig Mineralquellen das Heilbad Bogn Engiadina; in St. Moritz sprudelt eine der ältesten bekannten Heilquellen Europas. Dazu kommt die zweite Bündner Spezialität: die Höhe. Davos liegt auf 1.560 Metern als höchstgelegene Stadt Europas, und sein Höhenklima trug einst die Lungenheilanstalten von Thomas Manns „Zauberberg". Über allem steht das Licht des Engadins — diese klare, hohe Helligkeit, die Maler wie Giovanni Segantini hierhergezogen hat. Wellness heisst in Graubünden: Mineral, Höhe und Weite.

Wofür diese Region steht

  • Architektur-Bäder (Therme Vals)
  • Mineralheilbad (Bogn Engiadina Scuol)
  • Höhenklima (Davos)
  • Quellen- und Wintertourismus-Tradition (St. Moritz)
  • Engadiner Licht & Wandern
  • Rhätische Bahn (UNESCO-Welterbe)

Warum hier Wellness?

Das Wellness-Profil Graubündens ruht auf zwei alpinen Säulen: Wasser aus dem Berg und die Höhe selbst. Die Mineral- und Thermaltradition ist aussergewöhnlich dicht. In Scuol im Unterengadin treten über zwanzig Mineralquellen zutage; das Bogn Engiadina nutzt sie für ein Bade- und Saunaareal mit Solebecken und einem Römisch-Irischen Bad und ist vom Bundesamt für Gesundheit als medizinisch geführtes Heilbad anerkannt. In Vals schöpft die von Peter Zumthor erbaute Therme Vals aus der einzigen Thermalquelle des Tals und gilt seit 1996 als Ikone der Bäderarchitektur — Quarzit, Dampf und Licht zu einem begehbaren Stein-Gesamtkunstwerk gefügt. In St. Moritz wird die kohlensäurereiche Mauritiusquelle seit über dreitausend Jahren genutzt; der Ort gilt zudem als Geburtsstätte des alpinen Wintertourismus (1864). Die zweite Säule ist das Höhenklima. Davos auf 1.560 Metern war im 19. und 20. Jahrhundert das europäische Zentrum der Höhenkur gegen Tuberkulose — Thomas Mann setzte seinem „Zauberberg" hier ein Denkmal —; heute trägt das reizarme, allergenarme Höhenklima Wellness- und Atemwegsprogramme. Erschlossen wird all das von der Rhätischen Bahn, deren Strecken Albula und Bernina seit 2008 UNESCO-Welterbe sind, und gerahmt vom Schweizerischen Nationalpark, dem einzigen des Landes, im Unterengadin.

Wann hierher reisen

Sommer (Juni bis Oktober): die hohe Zeit des Engadins — klares Licht, Wanderungen über die Seen von Sils und Silvaplana, der Schweizerische Nationalpark, die Pässe und die Panoramastrecken der Rhätischen Bahn. Das Höhenklima ist im Sommer besonders mild und reizarm. Winter (Dezember bis April): St. Moritz, Davos, Arosa, Flims-Laax und die anderen Bündner Gebiete gehören zu den klassischen Schweizer Skiadressen — Wellness als After-Spa nach dem Pistentag. Die Mineral- und Thermalbäder (Vals, Scuol) laufen ganzjährig und sind gerade in der kalten Jahreszeit ein Höhepunkt.

Sehenswertes und Anker für den Spa-freien Tag

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Häufige Fragen zur Region

Was macht die Therme Vals so berühmt?

Die Therme Vals wurde 1996 von Peter Zumthor aus lokalem Valser Quarzit erbaut und gilt als eine der bedeutendsten Bäderbauten der Moderne. Gespeist aus der einzigen Thermalquelle des Tals, inszeniert sie Stein, Wasser, Dampf und Licht zu einem begehbaren Gesamtkunstwerk — Bäderkultur und Architektur in einem. Sie ist Teil des Hotels 7132 und auch für Tagesgäste zugänglich.

Was ist das Bogn Engiadina in Scuol?

Das Mineralheilbad von Scuol im Unterengadin, gespeist aus über zwanzig Mineralquellen. Es bietet Innen- und Aussenbecken, ein Solebecken, ein Römisch-Irisches Bad und eine grosse Saunalandschaft. Als vom Bundesamt für Gesundheit anerkanntes, medizinisch geführtes Heilbad verbindet es Erholung mit echter Quellen-Tradition — von der Krankenkasse anerkannte Anwendungen inklusive.

Was bedeutet das Höhenklima von Davos?

Davos liegt auf 1.560 Metern als höchstgelegene Stadt Europas. Sein reizarmes, allergen- und schadstoffarmes Höhenklima machte den Ort im 19. und 20. Jahrhundert zum Zentrum der Höhenkur gegen Tuberkulose — Thomas Mann setzte ihm im „Zauberberg" ein literarisches Denkmal. Heute wird das Klima für Atemwegs-, Allergie- und Wellnessprogramme genutzt.

Graubünden oder das Berner Oberland — was ist anders?

Graubünden: grösser, östlicher, dreisprachig und stärker von Mineral- und Thermalquellen geprägt — Therme Vals, Bogn Engiadina, St. Moritz —, dazu das Höhenklima von Davos und das berühmte Engadiner Licht. Weiter, stiller, mit einer eigenen Architektur-Bäder-Tradition.

Berner Oberland: kompakter, vom Eiger-Mönch-Jungfrau-Trio und den Seen (Thuner-, Brienzersee) geprägt, mit Gstaad und Grindelwald als Premium-Adressen. Beide tragen Top-Hotellerie; Graubünden hat die dichtere Quellen- und Höhenklima-Lineage.

Wann ist die beste Reisezeit?

Juni bis Oktober für das Engadin — klares Licht, Seenwanderungen, der Nationalpark und die Panoramastrecken der Rhätischen Bahn. Das Höhenklima ist im Sommer besonders mild.

Dezember bis April für Wintersport in St. Moritz, Davos, Arosa und Flims-Laax mit After-Spa. Die Mineral- und Thermalbäder von Vals und Scuol laufen ganzjährig und sind im Winter ein Höhepunkt.

Graubünden Wellnesshotel & Urlaub

Wasser aus dem Berg — von Rom bis Zumthor

Graubündens Bädertradition reicht von der Antike bis in die Architektur-Gegenwart. In Scuol treten über zwanzig Mineralquellen zutage und speisen das Bogn Engiadina, ein vom Bundesamt für Gesundheit anerkanntes Heilbad mit Solebecken und Römisch-Irischem Bad. In Vals fügte Peter Zumthor 1996 die Therme Vals aus lokalem Quarzit in den Hang — ein Stein-Gesamtkunstwerk, das die moderne Bäderkultur weltweit geprägt hat. Und in St. Moritz wird die kohlensäurereiche Mauritiusquelle seit über dreitausend Jahren genutzt. Drei Epochen der Heilwasser-Kultur, auf engem Bündner Raum.

Die Höhe als Heilmittel — Davos und der Zauberberg

Die zweite Bündner Spezialität ist die Höhe selbst. Davos, mit 1.560 Metern die höchstgelegene Stadt Europas, war einst das Zentrum der Höhenkur gegen Tuberkulose; Thomas Mann verewigte die Sanatoriumswelt in seinem „Zauberberg". Das reizarme, allergen- und schadstoffarme Höhenklima ist bis heute Grundlage von Atemwegs- und Wellnessprogrammen. Erschlossen wird die Bergwelt von der Rhätischen Bahn, deren Strecken Albula und Bernina seit 2008 UNESCO-Welterbe sind — und über allem liegt das klare Engadiner Licht, das schon Segantini malte.