Wellnesshotel Gröden
Gröden ist eines der drei ladinischen Täler Südtirols — UNESCO-Welterbe-Dolomiten als Bergkulisse, Sella-Ronda Skirundtour, Holzschnitzerei-Tradition.
Urlaub & Wellness in Gröden
Gröden (ladinisch: Gherdëina; italienisch: Val Gardena) ist eines der drei ladinischen Täler Südtirols — eingerahmt von Langkofel (3.181 m), Plattkofel (2.964 m), Geislergruppe und Sellastock. Alle vier Bergmassive sind Teil des UNESCO-Welterbes Dolomiten (seit 2009). Drei Gemeinden teilen das Tal: St. Ulrich (Ortisei, Hauptort), St. Christina in Gröden (Santa Cristina) und Wolkenstein (Selva). Ladinisch ist die dritte amtliche Sprache neben Deutsch und Italienisch; die Holzschnitzerei-Tradition prägt das Handwerk seit dem 17. Jahrhundert. Wintersport-Hochburg mit der Sella-Ronda (40 km Skirundtour) und der Saslong-Weltcup-Abfahrt; im Sommer Wanderklassiker.
Wofür diese Region steht
- UNESCO-Welterbe Dolomiten-Wellness
- Wintersport (Sella-Ronda, Saslong)
- Sommerwandern auf den Dolomiten-Höhenwegen
- Ladinische Kultur
- Holzschnitzerei-Tradition
- Familien-Wellness im Hochalpenraum
Warum hier Wellness?
Gröden trägt eine Doppellage in den Dolomiten: alpine Hochlagen-Wellness und eine einzigartige ladinische Kultur. Vier UNESCO-Welterbe-Bergmassive umrahmen das Tal — Langkofel, Plattkofel, Geislergruppe und Sellastock, alle seit 2009 als „außergewöhnliche universelle Wertigkeit" der UNESCO anerkannt. Wintersport-Profil: Gröden gehört zu den international bekanntesten Südtiroler Skigebieten. Die Sella-Ronda ist eine 40 km lange Skirundtour um den Sellastock, die in einem Tag durchgängig auf Skiern absolviert werden kann (Anschluss an Gröden, Alta Badia, Arabba-Fodom und Canazei). Die Saslong-Weltcup-Abfahrt in St. Christina ist klassische Weltcup-Strecke des alpinen Skirennens. Im Sommer übernimmt der Wandersommer — Seiser Alm als Europas größte Hochalm direkt nördlich angeschlossen, Schlern-Rosengarten-Naturpark, Puez-Geisler-Naturpark. Klassische Hütten-Touren auf den Dolomiten-Höhenwegen Nr. 2 und Nr. 8. Ladinische Kultur als touristisches Alleinstellungsmerkmal: ladinische Sprache (rund 7.000 Sprecher:innen in Gröden), Museum Gherdëina in St. Ulrich, jährliche ladinische Festivals.
Wann hierher reisen
Doppel-Hochsaison: Dezember–April als Wintersport-Hochsaison mit Skicircus Gröden-Alta-Badia (Sella-Ronda, 1.200+ km Pisten verbunden) und der Saslong-Weltcup-Phase im Dezember. Juni–September als Sommerwander-Hauptsaison mit Bergbahnen und Wanderhütten in vollem Programm. Schultern Mai/Juni und Oktober/November als ruhige Phasen — viele Hotels in Zwischensaison oder Winterpause.
Sehenswertes und Anker für den Spa-freien Tag
UNESCO-Welterbe Dolomiten — Langkofel, Plattkofel, Geisler, Sella
Vier der neun UNESCO-Welterbe-Bergmassive der Dolomiten (seit 2009) umrahmen das Grödnertal. Langkofel (3.181 m) und Plattkofel (2.964 m) bilden im Süden die ikonische Skyline; die Geislergruppe im Norden mit den charakteristischen Felstürmen; der Sellastock im Osten als Massiv mit der Sella-Ronda-Skirundtour.
Sella-Ronda und Saslong-Weltcup-Abfahrt
Die Sella-Ronda ist eine 40 km lange Skirundtour um den Sellastock — verbindet Gröden, Alta Badia, Arabba-Fodom und Canazei. An einem Tag durchgängig auf Skiern absolvierbar. Die Saslong-Weltcup-Abfahrt in St. Christina ist klassische FIS-Weltcup-Strecke des alpinen Skirennens.
Seiser Alm — Europas größte Hochalm
Direkt nördlich von Gröden — die Seiser Alm (Alpe di Siusi) mit rund 52 km² Hochalm-Fläche zwischen Schlern und Langkofel-Plattkofel. Klassisches Sommerwander- und Skigebiet, mit Seilbahn von Seis ab erreichbar.
Grödner Holzschnitzerei-Tradition
Seit dem 17. Jahrhundert prägt die Holzschnitzerei das Handwerk Grödens — heute mehrere Werkstätten in St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein. Das Museum Gherdëina in St. Ulrich dokumentiert die Geschichte und zeigt bedeutende Holzschnitzkunst.
Ladinische Kultur und Sprache
Ladinisch ist neben Deutsch und Italienisch die dritte amtliche Sprache Grödens — rund 7.000 Sprecher:innen im Tal. Eigene Trachten, Festivals (Gran Festa dei Ladins), kulinarische Tradition (Furtaies, Cajincí) und das Lia Mostra d'Ert als ladinische Kunsttradition.
Offizielle Tourismusportale
Tagesaktuelle Informationen zu Anreise, Veranstaltungen, Öffnungszeiten und Kurtaxe finden Sie direkt bei den Destinationen.
Häufige Fragen zur Region
Was ist Ladinisch — und warum wird es in Gröden gesprochen?
Ladinisch ist eine rätoromanische Sprache, verwandt mit dem Bündnerromanisch in der Schweiz und dem Friaulischen in Italien. Es wird in den drei ladinischen Tälern Südtirols (Gröden, Gadertal/Alta Badia, Buchenstein und Ampezzo im Veneto) sowie im Fassatal im Trentino gesprochen — insgesamt rund 30.000 Sprecher:innen. In Gröden ist Ladinisch dritte amtliche Sprache neben Deutsch und Italienisch; Ortsschilder, Behördensprache und Schulen tragen die Dreisprachigkeit konsequent durch.
Historischer Hintergrund: Die ladinische Sprache geht auf das Vulgärlatein der römischen Provinz Rätien zurück und hat in den abgeschiedenen Alpentälern eine eigene Entwicklung genommen.
Was ist die Sella-Ronda?
Eine rund 40 Kilometer lange Skirundtour um den Sellastock — sie verbindet Gröden, Alta Badia, Arabba-Fodom und Canazei und ist an einem einzigen Skitag durchgängig auf Skiern absolvierbar, im oder gegen den Uhrzeigersinn. Für viele Wintersportler der eigentliche Grund, nach Gröden zu reisen.
Dazu kommt die Saslong in St. Christina — die klassische FIS-Weltcup-Abfahrt, deren Rennwochenende im Dezember das Tal in Feststimmung versetzt.
Lohnt sich Gröden auch im Sommer?
Mindestens so sehr wie im Winter: Vier UNESCO-Welterbe-Bergmassive (Langkofel, Plattkofel, Geislergruppe, Sellastock) rahmen das Tal, die Höhenwege und Hütten sind von Juni bis September in vollem Betrieb — und direkt nördlich liegt die Seiser Alm, mit rund 52 km² Europas größte Hochalm.
Wellness im Grödner Sommer heißt: Bergtag draußen, Spa-Abend drinnen — die klassische Dolomiten-Choreografie.
Wann ist die beste Reisezeit?
Dezember–April: Wintersport-Hochsaison mit Sella-Ronda, Skicircus Gröden-Alta-Badia und Saslong-Weltcup im Dezember. Juni–September: Sommerwander-Hochsaison mit Bergbahnen, Wanderhütten und Höhenwegen in vollem Programm. Schultern Mai/Juni und Oktober/November als Zwischensaison — viele Hotels und Bergbahnen in Pause oder Reduktion.
Gröden Wellnesshotel & Urlaub
UNESCO-Welterbe Dolomiten und ladinische Kultur
Gröden ist eines der drei ladinischen Täler Südtirols — eingerahmt von vier UNESCO-Welterbe-Bergmassiven (Langkofel, Plattkofel, Geislergruppe, Sellastock, alle seit 2009). Drei Gemeinden tragen das Tal: St. Ulrich (Hauptort), St. Christina in Gröden und Wolkenstein. Ladinisch ist neben Deutsch und Italienisch die dritte amtliche Sprache — rund 7.000 Sprecher:innen, eigene Kultur, eigene Trachten und eine ungewöhnlich tiefe Holzschnitzerei-Tradition seit dem 17. Jahrhundert. Doppelte Hochsaison: Wintersport mit der Sella-Ronda und Saslong-Weltcup im Winter, Sommerwandern auf den Dolomiten-Höhenwegen.

